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In dieser Rubrik finden sich Blogbeiträge zu Themen, die mich beschäftigen. Privat, im Beruf und in der Politik.


50 Jahre Frauenstimmrecht. Lasst uns feiern!

Natürlich, wir könnten auch sagen: Was, erst 50 Jahre ist es her, seit dem die Frauen in der Schweiz wählen und abstimmen dürfen? 1971 war das erst? Wir könnten uns fragen, wieso hat es in der Schweiz so lange gedauert? Ja, wir können auch die kritischen Fragen stellen.

 

Aber lasst uns das Jubiläum v.a. feiern. Lasst uns erinnern und den mutigen Frauen und Männern danken, die sich für das Frauenstimm- und Wahlrecht eingesetzt haben. 

 

Denn 50 Jahre Frauenstimmrecht ist ein grosses Stück Zeitgeschichte, dessen sich viele gar nicht bewusst sind. 

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Wirtschaft anders denken.

Was mich durch das Corona-Jahr gerettet hat waren Bücher und gute Texte, die ich in den sozialen Medien entdeckte, die zum Nachdenken einluden. 

 

Dabei ging es immer mal wieder um die Frage, wie wir nachhaltig und verantwortungsvoll wirtschaften können. Um die Frage, ob wir Wirtschaft überhaupt richtig messen? Die Frage, was wir als Einzelne und als Gesellschaft beitragen können, damit auch unsere Kinder und deren Nachfahren eine gute Zukunft haben.

 

Fragen, die mich auch im nächsten Jahr begleiten werden. Falls ihr Anregungen habt, Artikel, Bücher: ich freue mich über eure Hinweise und anregende Diskussionen.

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Als Verfassungsrätin die Zukunft des Wallis mitgestalten

Die Arbeit im Verfassungsrat ist genau mein Ding. Sie ermöglicht es mir, die Gegenwart und Zukunft des Wallis mitzugestalten. Mir Gedanken zu machen, zu lesen wie es andernorts läuft, mich mit den Menschen auszutauschen. Es ist eine bereichernde und inspirierende Aufgabe. 

 

Unsere Arbeit wird von der Bevölkerung, von den Medien, aber auch innerhalb der Parteien, oft kritisch gewertet. Sie koste viel, bringe nichts. Das Oberwallis werde zu wenig wertgeschätzt, gehe unter. 

 

Dabei ist es eine grossartige Gelegenheit, unseren Kanton mitzugestalten. Es ist eine Einladung an uns alle: Das Gute zu wahren und zu stärken, und Herausforderungen mit Blick auf die Zukunft progressiv anzugehen. 

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Chancengerechtigkeit als Ziel und Herausforderung des Bildungssystems

Wir verfolgen in der Schweiz einen meritokratischen Ansatz. D.h. bei uns entscheidet die Leistung über Bildungschancen. So die Grundhaltung. Doch stimmt das? Vermögen wir dies einzulösen? Und wenn nicht, was gibt es für Lösungsansätze?

 

"Chancengleichheit ist der Orientierungspunkt, möglichst hohe Chancengerechtigkeit ist das Ziel." So beschreibt es der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH), in einem Positionspapier. 

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Wirtschaft ist Care - Care ist Wirtschaft

Als Care-Arbeit werden die unbezahlten und bezahlten Tätigkeiten der Fürsorge bezeichnet. Dazu gehören Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern ebenso wie die familiäre und professionelle Pflege und Unterstützung bei Krankheit und Behinderung. Care-Arbeit wird in der Familie geleistet, unter Freunden, Nachbarinnen, in der Kranken- und Altenpflege. Care-Arbeit wird meistens von Frauen ausgeübt. Sie ist oft unsichtbar und wird von Wirtschaft und Politik, aber auch in der Gesellschaft oft nicht als eigentliche Arbeit wahrgenommen. Als "Wirtschaft" zählt, was Geld kostet bzw. einbringt. Oder was draussen, eben in der Wirtschaft passiert. Care-Arbeit gilt hingegen als Privatsache. 

 

 

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Liberal. sozial. engagiert.

Was heisst das? liberal. sozial. Ist das nicht ein Widerspruch? Kann liberale Politik sozial sein? Und soziale Politik liberal? Das kann sie. Und wie ich das verstehe beschreibe ich in diesem Beitrag. 

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Was motiviert Frauen für die Politik?

Wer in diesen Tagen und Wochen im Wallis Kandidatinnen für die Gemeinderatswahlen sucht weiss es: es ist schwierig Frauen zu finden, die sich aufstellen lassen. 

Woran liegt das? Was hindert Frauen? Fehlt es an Interesse? Und wie gewinnen wir Frauen für die Politik?

 

Diesen Fragen gehe ich im Blogbeitrag nach. 

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Über (meine) Ansprüche ans Mutter sein.

Seit meinem Einstieg in die Politik habe ich mich viel mit dem Bild der guten Mutter beschäftigt.

 

Mich gefragt, ob ich mir und der Familie zu viel zumute? Wahlkampagnen, Plenarsitzungen, Fraktionssitzungen, die Erwerbstätigkeit, das Begleiten der Kinder in der Schule, in der Freizeit.

 

In Stellenprozenten geht das auf. Doch mental? 

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Kinder und Jugendliche schützen und fördern

Ich gehe davon aus, dass die Kinder und Jugendjahre zentral sind für die weitere Entwicklung des Menschen. Dies sowohl für die körperliche und geistige Gesundheit wie auch für das Bestehen in der modernen Berufswelt und der sich stets verändernden Gesellschaft.

 

Eine wichtige Grundlage dafür bietet die Uno - Kinderrechtskonvention. Im Beitrag beschreibe ich die wichtigsten Inhalte und wie es um die Umsetzung in der Schweiz steht. 

 

 

 

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Was tun gegen den Lehrermangel?

Seit Jahren wird vor einem Lehrermangel gewarnt. Jetzt ist er da. Und dies bevor die sogenannten "Babyboomer" geschlossen in Pension gehen. In der Primarschule konnten mehrere Stellen nicht besetzt werden.

Die Studierenden der PH Wallis springen ein. Dies ist eine pragmatische und gute Lösung, eine sehr spannende noch dazu (s. unten). Doch sie wirkt nur kurzfristig gegen den Lehrermangel. Denn deshalb entscheiden sich nicht mehr Personen für den Beruf bzw. dafür, den Beruf auch längerfristig auszuüben.

Wie kann der Lehrerberuf (wieder) an Attraktivität gewinnen?

 

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Auf zum Frauenstreik? Auf zum Frauenstreik!

Als ich zum ersten Mal vom Frauenstreik hörte war ich skeptisch. Wollen wir wirklich streiken? Das hat so etwas Kämpferisches, Wütendes. Und wir haben doch schon so viel erreicht. Können wir nicht auch mal zufrieden sein? Stimmt. Wir haben viel erreicht. Aber noch nicht genug.

 

In so vielen Bereichen gibt es noch keine echte Gleichstellung. Darum werde ich mich am Frauenstreik beteiligen. Für welche Themen ich auf die Strasse gehe könnt ihr unten nachlesen.

 

 

 

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Erziehungsziele im Wandel

Was ist uns in der Erziehung heute wichtig? Wird Individualismus wirklich über alles gestellt? Und was ist bloss aus Tugenden wie Pünktlichkeit, Anstand und Ordnung geworden? 

 

Ein Blick in den Generationen-Barometer zeigt einen Vergleich von Erziehungszielen und wie sie sich gewandelt haben. Gegenübergestellt werden Ziele, die uns unsere Eltern mitgegeben haben und Ziele, die wir für unsere Kinder verfolgen.

 

 

 

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Väter und Mütter: beide sind wichtig für die kindliche Entwicklung.

Väter sind für ihre Kinder wichtige Bindungspersonen, genau so wie Mütter. Allerdings auf unterschiedliche Art und Weise. Sie regen vor allem das Erkundungsverhalten der Kinder an, deren körperliche Entwicklung und das Selbstvertrauen.

 

Bindung und Feinfühligkeit sind zentrale Begriffe in der Entwickungspsychologie. Ich erkläre unten, was sie bedeuten und welchen (unterschiedlichen) Beitrag die Mütter und die Väter leisten.

 

 

 

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Was noch zu tun ist...

 "You can get it if you really want". So dachte ich damals, anfang 30, mit abgeschlossenem Studium, einem guten Job, frisch verheiratet. Drei Jahre später sah die Welt dann anders aus. Denn so einfach ist es nicht, das Vereinbaren von Familie und Beruf. 

 

Die grossen Fragen, die sich mir seither stellen: 

Wie kann ich mich echt für meine Familie engagieren, für sie da sein und mich gleichzeitig auch beruflich weiterentwickeln? Meine Ausbildung nutzen und à jour bleiben? Kann ich alles haben, wenn ich nur wirklich will? Reicht es aus, ambitioniert zu sein und gross zu träumen? Nein. Noch nicht.

 

Also, was gibt es noch zu tun? 

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(M)eine Meinung: eine Politik der frühen Kindheit lohnt sich.

Eine Politik der Frühen Kindheit hat zum Ziel, Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt in ihrem Lern- und Entwicklungsprozess in- und ausserhalb der Familie zu unterstützen. Themen wie Familie, Kindheit und Erziehung werden oft als Privatsache angesehen. Als etwas, das die Politk nichts angeht und keine öffentlichen Gelder kosten soll. Doch das sehe ich anders.

 

 

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Danica Zurbriggen Lehner

3920 Zermatt