Allerlei Gedanken

In dieser Rubrik finden sich Blogbeiräge zu Themen, die mich beschäftigen sowie Hinweise zu Projekten, die ich interessant finde.


Väter und Mütter: beide sind wichtig für die kindliche Entwicklung.

Väter sind für ihre Kinder wichtige Bindungspersonen, genau so wie Mütter. Allerdings auf unterschiedliche Art und Weise. Sie regen vor allem das Erkundungsverhalten der Kinder an, deren körperliche Entwicklung und das Selbstvertrauen.

 

Bindung und Feinfühligkeit sind zentrale Begriffe in der Entwickungspsychologie. Ich erkläre unten, was sie bedeuten und welchen (unterschiedlichen) Beitrag die Mütter und die Väter leisten.

 

Foto: unsplash.com

 

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Was noch zu tun ist...

 "You can get it if you really want". So dachte ich damals, Anfang 30, mit abgeschlossenem Studium, einem guten Job, frisch verheiratet. Drei Jahre später sah die Welt dann anders aus. Denn so einfach ist es nicht, das Vereinbaren von Familie und Beruf. 

 

Die grossen Fragen, die sich mir seither stellen: 

Wie kann ich mich echt für meine Familie engagieren, für sie da sein und mich gleichzeitig auch beruflich weiterentwickeln? Meine Ausbildung nutzen und à jour bleiben? Kann ich alles haben, wenn ich nur wirklich will? Reicht es aus, ambitioniert zu sein und gross zu träumen? Nein. Noch nicht.

 

Also, was gibt es noch zu tun? 

 

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Über meinen Wunsch nach mehr pädagogischem Dialog

Die Elternlobby lud zu einem Referat von André Stern mit anschliessender Podiumsdiskussion über die Zukunft der Schule ein. 

 

Die Elternlobby? Das ist ein Elternverein, der Unterschriften für die freie Schulwahl sammelt. Ich stehe der freien Schulwahl sehr kritisch gegenüber, denn ich bin eine Verfechterin der Volksschule. Ich finde, man sollte sie stärken und nicht ständig kritisieren. Doch die Elternlobby bringt das Thema Schule in die Öffentlichkeit. Das finde ich bemerkenswert.

 

Weiter unten schreibe ich weshalb. Doch ich will mich auch zum Anliegen der Elternlobby äussern, zur freien Schulwahl:

 

(Bild: unsplash.com)

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(M)eine Meinung: eine Politik der frühen Kindheit lohnt sich.

Eine Politik der Frühen Kindheit hat zum Ziel, Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt in ihrem Lern- und Entwicklungsprozess in- und ausserhalb der Familie zu unterstützen. Themen wie Familie, Kindheit und Erziehung werden oft als Privatsache angesehen. Als etwas, das die Politk nichts angeht und keine öffentlichen Gelder kosten soll. Doch das sehe ich anders.

 

Bild: Pinterest

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Starke Eltern - Starke Kinder: (m)eine Haltung

Starke Eltern - Starke Kinder® ist ein standardisierter Elternkurs, in welchem der anleitende Erziehungsstil vermittelt wird. Es geht um Werte, Bedürfnisse und Kommunikation. Es geht auch um das Setzen von Grenzen, Regeln sowie Freiräumen und um das gemeinsame Lösen von Konflikten. Für mich ist Starke Eltern - Starke Kinder nicht nur ein Kurs, sondern vielmehr eine Haltung. Bin ich mir meiner Werte bewusst, kann ich diese ganz anders vorleben und vertreten. Aber der Reihe nach: 

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Ein Hoch auf das freie Spiel!

Ich neige dazu, mit den Kindern viel zu unternehmen. Die Rubrik Ausflüge in diesem Blog ist der Beweis dafür. Manchmal erinnert mich Jonas jedoch daran, dass er einfach nur zu Hause spielen möchte.

Letzte Woche waren wir dann in unserem "Bärgji" Ze Gartu in den Ferien. (Mein Vater renoviert dort zusammen mit seiner Schwester ein altes Saaserhaus. Es ist ein Traum). Die Kinder haben sich dort einfach selbst beschäftigt. Draussen, drinnen, bei Sonnenschein und Regen. Ich war fasziniert.

Es braucht manchmal so wenig (Programm und/oder Spielsachen). Deshalb hier  ein paar Gedanken zum freien Spiel und Argumente, weshalb ich Jonas' Wunsch öfters beherzigen sollte:

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Vollzeit/Teilzeit, ist das echt die grosse Frage?

Ich gebe es zu: Ich bin nicht gerne Hausfrau. Ich gehe gerne einkaufen und koche gerne. Es macht mir nichts aus, schmutzige Kleider zu waschen, aber ich mag nicht bügeln. Ich lebe gerne in einer aufgeräumten, sauberen Wohnung, aber ich mag nicht putzen. Und was dazu kommt: Ich kann es auch gar nicht so gut, das Bügeln und Putzen. Viel lieber gehe ich einer Erwerbstätigkeit nach und widme mich auch beruflich den Themen, die ich während sechs Jahren studiert habe.

 

Was mich veranlasst dies zu schreiben ist die Titelstory im "wir eltern", die im Dezember 2017 erschienen ist.

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