Und jetzt in den Nationalrat?

Thomas Egger hat mich im Dezember angefragt, ob ich mit ihm auf der Liste der CSPO für den Nationalrat kandidiere.
Ich habe ihn zuerst etwas ungläubig angeschaut und dann zugesagt. Warum? Lest unten weiter:

 

Warum ich für den Nationalrat kandidiere

Ich habe mich für die Kandidatur entschieden, um Thomas Egger und die CSPO zu unterstützen. Thomas Egger ist aus meiner Sicht die (!) ideale Vertretung des Kantons Wallis im Nationalrat. Er ist langjähriger Direktor der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB), hat grosse Dossierkenntnisse und er ist sehr gut vernetzt. Die Luzerner Zeitung bezeichnete ihn als den Walliser Mann für die Berge. (Hier der Artikel)

 

Ich habe mich für die Kandidatur entschieden, um uns Frauen in der (Oberwalliser) Politik ein Gesicht und eine Stimme zu geben. Ich reklamiere ja oft, dass Frauen in der Politik untervertreten sind. Da konnte ich kaum absagen, wenn ich direkt gefragt werde :-). #helvetiaruft

 

Natürlich habe ich auch zugesagt, weil mich die Politik fasziniert, weil ich mir wichtig scheinende Themen und Argumente (s. unten) in die öffentliche Diskussion einbringen will und weil es eine Gelegenheit ist, viele interessante Menschen kennen zu lernen.

 

Mein Mann und ich haben uns gut überlegt, ob die Kandidatur mit der Familie und unseren beurflichen Engagements vereinbar ist. Ob es der "richtige Zeitpunkt" ist. Unsere Kinder sind im zweiten Kindergarten und in der 2. Klasse (2H und 4H ;-)). Wir sind beide erwerbstätig, in der Politik und in Vereinen engagiert. Wir teilen die Kinderbetreuung und den Haushalt partnerschaftlich auf. Hat da eine Kandidatur noch Platz? Elmar hat mich ermutigt, es zu wagen. Zudem ist so ein Wahlkampf zeitlich begrenzt und sehr spannend. Also wage ich es, frei nach dem Motto: Das Leben ist zu kurz für irgendwann.

Meine politischen Themen

Bildung:

  • Gute Rahmenbedingungen schaffen für die Volksschule, damit die Bildungsziele des Lehrplans 21 erfolgreich umgesetzt werden können.
  • Bildungserfolg unabhängig der sozialen Herkunft ermöglichen, 
  • Weiterbildung und lebenslanges Lernen fördern.

Familien:

  • Familien stärken und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern.
  • Frühe Kindheit als politisches Thema etablieren. Z.B. aufzeigen, inwiefern sich Investitionen in die Frühe Kindheit lohnen.
  • Kinder vor Gewalt schützen und ihre Rechte stärken. Bestehende kinder- und familienfreundliche Strukturen pflegen und weitere aufbauen.

Gleichstellung:

  • Gleichstellung von Mann und Frau im Beruf und in der Gesellschaft fördern. (Damit meine ich nicht nur, dass Frauen im Erwerbsleben ernst genommen werden sollen, sondern auch Männer im Familienleben.)

Tourismus und Wirtschaft:

  • Gute Rahmenbedingungen schaffen für den Tourismus sowie das Potenzial der einheimischen Wirtschaft und Industrie stärken.
  • Attraktive Wohn-, Arbeits- und Lebensbedingungen schaffen, damit unsere Jugendlichen im Wallis bleiben und nicht wegziehen, wenn sie mal die grosse weite (Wirtschafts-) Welt geschnuppert haben.

Zum Weiterlesen